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Einzelberatung zum Thema Patientenverfügung

Was ich heute kann besorgen, verschiebe ich´s lieber auf morgen.. 

Mit einer Patientenverfügung beschäftigt sich niemand gerne. Unser Mitglied  ebenfalls nicht. Keine Zeit, keine Formulare zur Hand und die medizinischen Begriffe müssen erstmal gegoogelt werden.

Dabei tauchen die Fragen auf:

Was ist das und was wird in der Patientenverfügung geregelt?

Wer hilft mir beim Verfassen?

Was passiert, wenn ich keine Verfügung habe und wie erfährt im Ernstfall der Arzt von der Patientenverfügung?

 

Diese und viele andere Fragen beantworten wir in unserem Verein.

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Was ist eine Patientenverfügung?

In der Patientenverfügung wird geregelt, welche ärztlichen Maßnahmen Sie zu Ihrer medizinischen Versorgung wünschen und welche Sie ablehnen.

 

Bis zu dem Moment behalten Sie das Recht, Ihre Verfügung jederzeit ganz oder in Teilen zu ändern.

So üben Sie vorab Ihr Selbstbestimmungsrecht für den Fall aus, dass Sie bei einer schweren Krankheit oder nach einem Unfall Ihren Willen nicht mehr äußern können.

Das ist ganz im Sinne unserer Vision. Aufklärung und Selbstbestimmung sind dabei die zwei Grundsäulen.

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Was passiert, wenn ich keine Verfügung habe?

Grundsätzlich kann niemand zu einer Verfügung verpflichtet werden.

Allerdings ist für jede ärztliche Behandlung oder deren Abbruch Ihre Zustimmung erforderlich: Wenn Sie Ihren Willen dazu nicht äußern können und keine Verfügung vorliegt, wird es schwierig.

Dann wird der Arzt versuchen, Ihren mutmaßlichen Willen anhand früherer Äußerungen zu ermitteln. Dazu spricht er auch mit den Angehörigen.

Ehepartner oder Kinder können jedoch nur dann rechtsverbindlich für Sie entscheiden, wenn sie als Bevollmächtigter dazu von Ihnen beauftragt oder sie

als rechtlicher Betreuer eingesetzt sind. Bei Meinungsverschiedenheiten über

das Fortführen der Behandlung entscheidet letztlich das Gericht.

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Soweit soll es nicht kommen.

CAPA Mitglieder erhalten neben der Beratung alle dazugehörigen Dokumente ausgehändigt. Wir unterstützen Sie beim Ausfüllen, erklären Ihnen die medizinischen Begriffe und erläutern Ihnen den Unterschied zwischen einer Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung.

Eine Patientenverfügung zu verfassen, bedeutet, vorausschauend und selbstbestimmt zu handeln.

Empfehlenswert ist es allemal!

Unser Mitglied fühlte sich bestens beraten und möchte seine Formulare später in alle Ruhe ergänzen. Aber nicht diese Woche. Nächste ganz bestimmt.